Nachtrag: Warum ich überhaupt hier bin...

Also nun mach ich es offiziell, bevor mich noch mehr Leute fragen: Frederik ist hier als Informand, sprich: er ist von Siemens hierher versetzt worden, um mal ein bisschen seinen 'Horizont' zu erweitern, was auch immer das für Folgen hat... Nachdem ich ja - Gott sei Dank - im Dezember letzten Jahres mein Examen hinter mich gebracht habe und es erst im September mit dem Referendariat weitergeht, hab ich ja quasi eh nicts zu tun. Was macht man da also mit so viel ungewohnter Freizeit? Begleitet man halt den Freund nach China. Wir sind also seit 3.Mai hier in Peking und warten ab, wann mich die Chinesen rausschmeißen.... Genug Aufklärung? Wenn nicht, bitte im Gästebuch vermerken!

Peking an die Welt:

Also Ihr Parasiten!!! Alle lesen, aber keiner (sorry, fast keiner) schreibt ins G ä s t e b u c h !!! Bin echt enttäuscht von euch *GRINS* Bitte teilt mir doch auch mit, ob Ihr Skype habt und unter welchem Namen man Euch da finden kann. Wäre toll!!!

Sonntag, 15. Juli 2007

Nachtrag: Bericht zu Xi'an - Teil 2

Tapfer! Morgens um 7.15 Uhr habe ich das Hotel verlassen, um noch Frühstück für die Fahrt zur Terrakottaarmee zu organisieren. Leider haben wir den Bus verpasst, weil das Auschecken so lang gedauert hat. Wir sind also mit dem Taxi für knapp 100 Yuan einfach gefahren. Die Armee an sich ist schon beeindruckend. Fast 3 km entfernt vom eigentlichen Mausoleums des Kaisers fand 1973 ein Bauer zufällig die Soldaten, als er einen Brunnen graben wollte. Dass die knapp 7000 Soldaten, 3000 Pferde und Holzwägen nicht schriftlich irgendwo fixiert wurden, bleibt ein Rätsel, besonders weil die Chinesen eigentlich alles aufschreiben, was mit den Kaisern zu tun hatte. Das ganze Gelände drum herum ist schon sehr stark auf Touristen eingestellt, kein Wunder, die meisten besuchen Xi'an nur für die Armee im Rahmen einer Chinarundreise.
Es gibt 3 Schächte zu besichten, von denen Grube 1 vollständig ausgegraben ist und die anderen beiden noch bearbeitet werden. Grube 3 ist die kleinste, in der nur die höheren Offiziere aufgestellt waren. Die Soldaten stehen in der Regel in 2er-Reihen in Gängen, die eine Holzkonstruktion als Dach hatten. Da diese natürlich auf Grund der Verottung in sich zusammen gefallen ist, kann man sich dadurch auch die Zerstörung der Soldaten erklären, nur wenige sind noch fast vollständig in Takt.
Alle Soldaten stehen mit dem Rücken zum Grab, Blick gegen Osten gerichten, von wo der damalige Feind anrücken würde. Der sollte beim Anblick der gewaltigen Armee abgeschreckt und von der Grabstätte ferngehalten werden.
Jeder Soldat hat ein individuelles Gesicht, damit man sie auch wirklich für "echt" hält. Eigentlich waren sie alle bunt bemalt, aber davon ist heute kaum mehr etwas zu sehen. Je nach unterschiedlichem Offiziersgrad tragen die Soldaten unterschiedliche Frisuren und Gewänder. An diesen kann man sie ganz gut unterscheiden.
Jeder hatte 2 Waffen mit in die Kammer bekommen, ursprünglich aus Bronze oder Eisen. Weil kaum mehr Waffen gefunden wurden - nur die Formung der Hände weißt darauf hin -, geht man davon aus, dass bereits vor dem Fund in den 1970er Jahren Grabräuber dort zugange waren und vielleicht noch zusätzliche Verwüstung verursacht haben.
Neben den 3 Gruben gibt es eine Exhibition Hall zu besichtigen, in der Texte und Fotos zum Fund, der Rekonstruktion und dem wieder Aufbau zu sehen sind. Außerdem sind dort einige teils wieder vollständig restaurierte Figuren ausgestellt.
Nach der knapp 4-stündigen Besichtigung (90 Yuan), sind wir mit einem etwas lebensmüden Taxifahrer quer durch die Prärie zurück in die Stadt gefahren. Wenn auch mit etwas mulmigen Bauchgefühl, was trotzdem eine super Sache, weil man wirklich mal was vom Landleben erahnen konnte. Schockierend, in welcher Armut die Menschen dort teilweise leben. Auch in Xi'an selbst wurden wir als westliche Menschen immer wieder zur Hauptattraktion.
Nach einem kurzen Abstecher in die relativ neue Shoppingmall, gings dann mit dem Bus zurück zum Flughafen.
Xi'an ist super, und wenn man die Zeit hat, lohnt es sich meiner Meinung nach durchaus, 2 Tage dort zu verbringen!

Nachtrag: Bericht zu Xian - Tag 1

Also unser Spontantrip nach Xi'an startete Montag Vormittag, als Frederik in Qingdao war. Nach einem nicht so ganz astreinen Flug haben wir uns am Flughafen angekommen Bustickets besorgt. Ging an sich reibungslos. Mit dem Bus ging es dann Richtung Stadtmitte. Die richtige Haltestelle zu treffen, war nicht ganz so leicht, aber auch in Xi'an gibt es natürlich Taxis, die etwas billiger sind als Peking. Wir haben dann im Melody Hotel eingecheckt, sehr zentrale Lage, 295 Yuan fürs Doppelzimmer, nicht so ganz tolle Zimmer, aber durchaus für eine Nacht gut geeignet. Kann ich also nur empfehlen. Positiv ist auch an dem Hotel, dass es alle Taxifahrer kennen (gesprochen: mélodi fan dien) und der Shuttlebus vom Flughafen direkt vors Hotel fährt und von dort auch wieder abfährt. Außerdem gibt es verschiedene Busverbindung zu den unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten.
Frisch gemacht haben wir uns auf den Weg zur Großen Wildgans Pagode (Daya Tan) gemacht. Um die Pagode herum befindet sich eine Art Buddhapark mit einigen großen Weisen Chinas als Steinfiguren. Die Pagode selbst kostet allerdings zusätzlich 35 Yuan, weshalb wir uns für den Ausblick von der Stadtmauer am Südtor (nan men) entschieden haben. Denn die wollten wir eh besichtigen. Dort oben kann man Fahrrad, auch Tandem, fahren und die Aussicht genießen. Als die Lichter angeschaltet wurden, haben wir die Location gewechselt. Auf der Suche nach einem kleinen Restaurant zogen wir durch die nächtlichen Straßen ums muslimische Viertel herum. Dort saßen Familien und Freunde zusammen und grillten unter freiem Himmel. Für uns gab es leider nichts zu essen, weshalb wir uns von Fast Food ernährt haben.
Dieser Zusammengehörigkeitssinn ist wirklich schön zu beobachten! So etwas sieht man heute nicht mehr oft, Alt und Jung beim Tanzen, Singen, Reden, Feiern, Spielen, Essen usw...
Es gäbe auch eine Barstraße westlich des Südtors, aber wir waren schon so platt und wollten ja am nächsten Tag um 7.30 Uhr los, also sind wir ins Hotel zurück.
Für mich wars ein bisschen schade, dass Frederik nicht dabei sein konnte, Xi'an wär echt ganz nett schnuckelig und romantisch. Aber wenn die Pflicht ruft, kann mans eben nicht ändern

Immer diese Mauer

Samstag- Nikolas letzer Tag in Peking.
Morgens um 8 Uhr starteten wir zur Mauer, genauer Mutianyu.
Truppe: Sherry, Sabine, Mark, Kathrin, Nikolas, Frederik und ich.
Zwecks Regen war es zwar anstrengend, aber nicht heiß. Wir sind also ca. 3 Stunden rumgeschlendert. Die Mauer dort sieht ähnlich aus wie in Simatai, ist aber wesentlich besser befestigt. Man könnte mit dem Sessellift (45 Yuan) hochfahren, aber ein bisschen Sport soll ein Mauerausflug ja auch sein, weshalb wir gewandert sind. Runter haben wir uns allerdings das Vergnügen mit der Sommerrodelbahn gegönnt. Sehr cool, aber 40 Yuan und 1 Yuan für die Versicherung. China eben :)
Nach Mutianyu haben wir noch quer durch die Botanik (sehr unbefestigte Wege!) einen Abstecher zu den Monggräbern gemacht. Da ich Dingling schon kenne und nicht toll finde, haben wir uns den "Sacred Way" angeguckt. Ganz nett gemacht. Klassische, schöne chinesische Musik läuft im Hintergrund, während man einen Weg umzähnt von Trauerweiden und Steinfiguren entlang schreitet. Dieser Weg war also der letzte Weg der 13 Kaiser, deren Mausoleen sich im direkten Umfeld befinden. Man kann allerdings nur 3 besichtigen. Schreitet man durch das Südtor, trifft man zuerst auf verschiedene Wächter bzw. Soldaten, es folgen mondolische Pferde, Elefanten, Kamele, Drachen oder Löwen und zu letzt Säulen, bevor man dann den Weg durch das Nordtor wieder verlässt. War ein schüner entspannter Abschlussspaziergang, weil wir ja eh unterwegs waren, aber es gehört meiner Meinung nach nicht zu den Must-haves von Pekings Umgebung.
Nach Nikis Wunsch sind wir abends dann noch Teppanyaki essen gegangen - war wie immer grandios, bis auf die Austern, mit denen ich mich wohl nie anfreunden werde. Im Tangclub (Lucky Street) haben wir uns dann noch eine Dröhnung chinesische Volle-Lautstärke-Musik mit Tanz- und Bareinlage geholt, bevor wir gegen 2 Uhr morgens erschöpft ins Bett gefallen sind.

Freitag, 13. Juli 2007

Air China - Olé!

Der Rückflug von Shanghai fand in einer A330 statt. Sehr cooles, neues Flugzeug. In jeder Sitzlehne befindet sich ein Bildschirm. Auf dem kann man via Fernbedienung Musikprogramme, Spiele, viele Filme und so weiter auswählen. Außerdem kann man sich über Menü und Getränke informieren, per Camera Start und Landung verfolgen und so weiter. Hoffentlich hab ich so ne Maschine auch zurück nach Deutschland, damit kann man sich ganz gut ablenken. Leider war der Flug zu kurz und ich konnte meinen Film nicht zu Ende schauen :)

Stritzis in Shanghai



Jungs unter sich...

"Wie guckt denn Deiner aus?"

Back in Beijing

Gelandet!

Donnerstag, 12. Juli 2007

Shanghai Tag 2

Heute war es ganz relaxt. Früh um 6 Uhr hab ich versucht eine Handykarte aufzutreiben, weil das China Mobile Netz - anscheinend regional für Peking - in Shanghai 3x so teure Tarife hat. Gegen 10 Uhr morgens sind wir ans Flussufer um Starbucks, um zu frühstücken.
Mittags haben wir uns mit Stefan, Svenja und Co zum Essen getroffen. Shanxi hat doch noch mal andere Zubereitungswarten als Peking oder Fuzhou (Wuyi)
Nach dem Mittagessen gings ab für fast 3,5 Stunden ins Aquarium. Ein absolutes Highlight für Shanghaibesucher, kann ich echt wärmstens empfehlen. Das einzige was mich ein bisschen gestört hat, war das die Pflanzen oft nur Kunstnachgebilde waren. Und die Chinesen offenbar nicht mal mehr ihre Charakters lesen können oder warum hauen sie sonst immer wie bekloppt an die Scheiben?

Wir sind dann quer durch die Wolkenkratzer, am Jin Mao und seinen Nachbarn vorbei geschlendert und haben vom Häagendaaz am Huangpu aus den Sonnenuntergang genossen. Nur so und nicht anders sollte man einen Shanghaiausflug ausklingen lassen. Blick auf den Bund mit Zollhaus und Shanghai und Hongkong Bank - einfach traumhaft! Dieses Flair - Großstadt und südländische Meeresbrise - muss man unbedingt auskosten!
Und da Shanghai an Sehenswürdigkeiten im ursprünglichen Sinne eh nicht so viel zu bieten hat, kann man das auch auskosten, ohne Angst haben zu müssen, dass man etwas verpasst oder irgendetwas nicht anschauen konnte und statt dessen nur rumgesessen ist. Genau das macht Shanghai echt zu einer traumhaft schönen Stadt! Auch wenn sie natürlich nicht Peking mithalten kann :)

Mittwoch, 11. Juli 2007

Shanghai - Tag 1

Ankunft: 10:12 Uhr
Vom Bahnhof gings direkt zu Stefans Apartement. Das Pentox ist echt eine coole Wohnanlage. Liegt in Pudong unweit vom Marine Tower Siemens entfernt und somit ca. 15 Minuten mitm Taxi von der Flusspromenade entfernt, wo sich die Super Brand Mall (H&M, C&A, Zara und Konsorten), der Oriental Pearl Tower mit seinen rosafarbenen Kugeln und das Aquarium befinden.
Tausend Sterne für Hotal Stefan: Toplage und uneingeschränkte Gastfreundlichkeit!!!
Wir haben uns dann gegen Mittag, einem Antikatergelage beim Macci in der Superbrandmall und einem kleinen Shoppingausflug auf den Weg ins Stadtzentrum gemacht.
An sich könnte man mit dem People's Square (kostet nix) beginnen. Dort befindet sich auch das Shanghai Museum mit dem Planungsmodell für Pudong. Eintritt ist erschwinglich und angeblich echt sehenswert. Haben wir leider auf Grund von Kater ausfallen lassen. Sind daher auf direktem Weg in die Nanjing Lu, der Haupteinkaufsstraße der Stadt. Eigentlich wäre es praktischer gewesen, erst zum YuYuan (einzige wirkliche Sehenswürdigkeit) mit dem berühmten Teehaus und seiner Zickzackbrücke zu fahren, aufgrund von leichter Desorientierung und falschem Zeitmanagment, hab wir das hinterher gemacht. Wie auch immer quer durch die Nanjing Lu und die Nanjing Xilu sind wir am Peace Hotel vorbei zum Bund gelaufen und von dort mit dem Taxi zum Teehaus gefahren. Wir haben ein bisschen in den Shops des Bazaars gestöbert, wo ich zum Opfer einer Werbekampagne für chinesische Haarsprangen wurde. Das hat man davon, wenn man immer neugierig alles anguckt. Der Chinese hat mir dann eine 1A strenge Frisur erpasst und ich hab mir diese Klammern draufschwatzen lassen.

Naja, danach haben uns dann einen Jasminblütentee im Teehaus gegönnt. Anfangs ist das ein kleiner getrockneter Blätterknödel, der erst mit dem heißen Wasser lansgam wieder zur Blüte entfaltet. Kostet pro Kanne 55 Yuan, wir wussten das vorher nicht, aber es war okay. Man bekommt dazu hart gekochte, kalte Wachteleier, Tofu und unbekannte Süßigkeiten, die ein bisschen wie die der Türkei schmecken, gereicht. Wasseraufguss gibts für umsonst - free of carge würd Frederik sagen. Ist also nett und kann echt lange sitzen bleiben.
Zurück bei Stefan haben wir auf Frederiks Anruf gewartet, die erst verspätet von Suzhou zurück gekommen sind. Auch wegen für ihn ausgefallenem Mittagessen sind wir kurzer Hand um die Ecke ins Max und Moritz gegangen. Nettes, leckeres deutsches Lokal, das aber noch ein bisschen am Service arbeiten muss. Außerdem ist der Wurstsalat aus der selben Wurst wie der Aufschnitt gemacht und die vermeintlich rote Currywurst eine weiße Bratwurst. Sonst ist aber echt ganz lecker, auch wenn ich jetzt echt wieder genug von deutschem Essen hab.
Weil ja das letzte mal die Lichter ausgingen, sind wir zum Bund, um Nightviewfotos von Pudong zu machen. Frederik war völlig fertig, weshalb wir dann heim sind und Nikolas zu den anderen ins Zapata's gefahren ist. Da ist mittwochs Lady's Night, d.h. kostenlos fluing Margarithas und Coyote Ugly Show mit Tequilla von der Bar. Nikolas und der Rest fandes es ganz cool, kann man also weiterempfehlen.

Suzhou

Also, gelandet und direkt zur Busstation gings heut morgen gegen 10 Uhr. Tickets kaufen war kein Problem. Dann ging es ab mit dem Bus nach Suzhou. Erst über die Autobahn und dann Landstraße. War schön zu sehen, der Boden dort ist sichtlich fruchtbarer. Die Landschaft ist sehr grün, tolle Vegetation, und durchzogen mit vielen kleinen oder größeren Flussläufern. Suzhou ist ganz anders, als ich es mir gedacht hatte, viel größer und moderner. Die berühmten Wasserstraßen sieht man nur noch so richtig im alten Stadtkern, wo man auch die zahlreichen Gärten besichtigen kann.
Den "Garten des Bescheidenen Beamten" - Zhuozheng Yuan haben wir besichtig: 40.000 m². Echt beeindruckend, tolle Luft dort! Ganz wichtig, wenn man sich so viel in Peking aufhält. Kostet halt 70 Yuan, aber es lohnt sich wirklich. Besonders wenn man eh nur Zeit für einen Garten hat. Wir haben dann durch Gassen und an kleineren Flussläufen entlang die Gegend drum herum erkundet.
Der Beisi Ta- die Nordpagode kann für ein Entgelt für 25 Yuan bestiegen werden. Ist zwar anstrengend, lohnt sich aber durchaus. Man hat nen richtig schönen Blick über Suzhou. Ansonsten ist die Pagode selbst nicht so spektakulär.
Im Anschluss haben wir kurz Frederik getroffen und haben uns dann auf den Weg zum Bahnhof gemacht. Ganz ohne Probleme habe ich Zugtickets nach Shanghai für Mittwoch morgen gekauft.
Bianca (vielen Dank noch mal - war echt super nett bei Dir!) hat sich ganz lieb um uns gekümmert. Wir sind dann im westlichen, sehr modernen Stadtteil ins Löwenbräu und haben deutsch gegessen. Dabei saßen wir direkt am Wasser, umgeben von in bunten Lichtern funkelnden Hochhäusern in sehr modernem, echt superschön eingerichteter Atmosphäre.
In ner kleinen Bar mit Livemusik haben wir Frederik und Co getroffen, viel zu schnell ein paar Bierchen gezischt und sind dann allein weiter in eine Disco, deren Name mir irgendwie entglitten ist :)
Die Nacht war sehr kurz. Vom Kater gezeichnet sind wir nach dem Frühstück zum Bahnhof, um nach Shanghai zu fahren. Kann ich sehr empfehlen, ist eigentlich ganz unkompliziert und man ist in 37 Minuten mit einem D-Zug in Shanghai an der relativ zentralen Railwaystation.
Suzhou an sich ist für mich eine Art Naherholungsgebiet für Shanghai, wenn man nur die Gärten betrachtet. Ansonsten hat die Stadt wirklich seinen Reiz. Man kann gut Essen und Tanzen gehen. Sie bietet durch das viele Wasser ein tolles Flair. Um einen Eindruck zu bekommen reicht ein Tag, da sich halt ansonsten die Gärten immer wieder ähneln. Es gibt aber auch einen Amusmentpark mit einem Berg dahinter, der aussieht wie "Little Hollywood" (hast absolut recht, Bianca).
Frederik war dort im Sheraton Hotel untergebracht, ein im chinesischen Stil aufgezogenen Hotel mit -auf den ersten Blick- gutem Service. Liegt im Norden der Stadt, hat aber Fitnessstudio und Poll. Soll auch ein tolles Frühstücksbuffet haben, das aber die beiden Businessmen nicht geschafft haben. Kundenabendessen sind hierzulande sehr langwierig und durchaus etwas feucht :) Mehr Informationen gibt es hierzu nicht!

Montag, 9. Juli 2007

Kohlehügel und Verbotene Stadt

Der Kohlehügel befindet sich westlich vom Kaiserpalast. Leider war die Sicht nicht so toll, aber wir haben wieder ein Sight weniger auf unserer Liste :)
Verbotene Stadt - nun mein Favourit bleibt der Sommerpalast. Architektonisch guckts ein bisschen wie eine große chinesische Tempelanlage aus. Im Moment stecken zwei Hauptgebäude in einem Gerüst und werden renoviert. Der Gartenbereich ist recht schön, aber ansonsten ist es nicht so besonders. Das Areal ist riesig, ja, eine gigantische Palastanlage. Am Wochenende nicht zu empfehlen, da viele Ausländer unterwegs sind und alle wie ferngesteuert nur mit Fotografieren beschäftigt sind. Dadurch wird man halt oft überrannt.
Aber ich hatte ein lustiges Erlebnis. Wir wollten gerade ein Gruppenbild auf einer Treppe machen, da kam eine Horde von chinesischen Schülern (ca. 11 Jahre) an. Ich wollte abwarten, nicht dass mir jemand das Stativ umrennt und war daher in meinen Foto vertieft, um alles einzustellen. Dann haben mich die anderen darauf hingewiesen, ich solle mich mal umdrehen. Und da stand doch tatsächlich die ganze Horde Kinder und beobachtete fasziniert, wie mein Foto wohl wird. Ich war echt verwundert, aber eigentlich waren die echt süß. Haben mich ganz stolz auf Englisch gefragt, woher ich komm und so. Das ganze hatte zur Folge, dass uns Dutzende Chinesen fotografiert haben, aber mai, wir fotografieren sie ja schließlich auch...
So abschließend muss ich sagen, hab ich schon mal was besseres in China gesehen. Zum Abschluss haben wir uns den Hongqiao Pearl Market noch "angetan". Dieser Fakemarket ist sehr verwöhnt von den zahlreichen Touristen, was sich echt krass auf die Preise auswirkt. Haben daher nach einer knappen Stunde die Flucht ergriffen und sind heim.
Am Abend waren wir bei Sandra und Mario eingeladen. Grillen - war super! Da kriegt man echt heim weh...

Business Tripp und spontan Ausflug

Frederik muss heut Abend geschäftlich nach Shanghai. Morgen früh steht Messe auf dem Programm und mittags geht es dann für ihn weiter nach Suzhou. Dort wird er wichtige Kunden kennenlernen und mit denen verhandeln. Mittwoch Abend gehts zurück nach Shanghai, wo er dann noch bis Donnerstag Abend bleibt.
Das heißt für uns: 3 Tage Ausflug. Spontan gehts morgen früh nach Shanghai und von dort aus mit dem Bus nach Suzhou. Dort schlafen wir bei Bianca (auch Informandin) und fahren Mittwoch Vormittag mit dem Zug nach Shanghai (falls ich es schaffe, dort Tickets zu kaufen. Die sprechen nämlich kein Englisch). Dort bleiben wir bis Donnerstag Nacht und dann gehts mit dem Flieger heim nach Peking.
Eigentlich hatte ich Elong noch mal eine Chance gegeben, dieses Mal alles richtig zu machen mit den Tickets, aber sie haben es wieder vergeiget. Gut, dass ich es gleich canceln konnte. Jetzt haben wir halt übers Reisebüro gebucht. Die anderen Transfers muss ich allerding auf Chinesisch vor Ort organiseren. Naja, das sollte jetzt mittlerweile schon gehen, außerdem schadet ja bissl Abenteuer auch nicht. Bin ja nicht allein unterwegs...
Bin ja mal gespannt, wie das wird...

Sonntag, 8. Juli 2007

Wenn alles anders kommt

Das vermeintliche Rockkonzert war ein echter Reinfall. Aber der Reihe nach:
Der Tag fing echt gut an: Frühstück bei Konstanze - deutscher "Bodensee"- Bäcker. Weißwurstfrühstück und Weizen, Semmeln, Wurst und Käse. Rund um echt super! Leicht angetrunken vom ungewohnt starken Bier sind wir wieder nach Hause, wo mich eine Bügelorgie erwartete. Gegen 16.30 starteten wir Versuch Nummer 1 zum Konzert: nichts los! Wir zogen also in ein Lokal in der Nähe (Das Konzert fand auf einer Wiese auf dem Gelände des Autokinos statt), bis es zuzog und wir mit dem Taxi flüchteten. Schon wieder Sturm und Schauer! Also haben wir beschlossen, zum Schindler zu fahren - deutscher Metzger wie daheim! Haben bissl Hackfleisch und so eingekauft und haben dann bei uns Spaghetti gekocht, während es draußen schrecklich geregnet hat. Unser Kartenspiel vom Vorabend wurde dann zu Ende geführt, Frederik hat mal wieder alle abgezockt und dann kam es zu Versuch Nummer 2. Haben die doch tatsächlich eine relativ große Bühne abgebaut und die Musikanten in eine kleine Garage gesteckt. Dementsprechend leise war die Musik, Stimmung war nicht vorhanden. Also sind wir in der Nähe unserer Wohnanlage ins Cafe del Mare gegangen. Amerikaner reißen Chinesinen auf. Sehr interassant zu beobachten. Dann sind wir ins Bett, weil eigentlich für heute ein AUsflug zur Mauer geplant war.
Mark hat sich leider den Magen irgendwie verdorben und deshalb haben wir dann kurzfristig das Programm geändert. Jetzt gehts also endlich mal in die Verbotene Stadt - Gugong hab ich mir extra so lange aufgehoben. Glaube das wird wieder ein Highlight.

Fast wieder gut!

Mein Fuß wächst langsam wieder zu und der blaue Fleck wird gelber. Daher probier ich gleich mal aus, wieder Sport zu machen. Wach bin ich ja eh schon...

Freitag, 6. Juli 2007

Samstag rockt Beijing


Presented By: Tag Team Records and Modern Sky Entertainment Co. Ltd.(Tag Team Records)

When: July 7-8, 2007, Doors: 4pm, Please Note – final bands MUST be finished at 11:30pm, DJs will continue until they fall over

Place: 2Kolegas, Lian Ma Qiao Rd., inside drive-in movie theater, Chaoyang Distr.

Tickets: RMB 45 per day. (A portion of proceeds will go to Altruistic Alcoholics, a charity fundraising group)

Saturday, July 7: Brain FailureArrows Made of DesireSnaplineSulumiThe ScoffNo NameCasino DemonSunday, July 8: SUBSLonely China DayJoysideDead JHedgehogSound FragmentNuclear

Hainan - Ein Bericht von Micha

http://micenterprise.de/?p=918
Danke, Micha, für die Zusammenfassung. Ich kann es nicht besser zusammenfassen, daher verzeih die Verlinkung mit Deiner Hompage.
Für alle Leser:
Der Artikel ist auf Englisch, aber auf den Punkt gebracht!

Mittwoch, 4. Juli 2007

Weibliche Dummheit!

Kleiner Tipp am Rande:
Wenn man das Pedal am Fahrrad verliert, ist es keine gute Idee, nur auf der Eisenstange zu radeln! Besonders nicht, wenn man keine Stiefel anhat, die verhindern könnten, dass man sich beim Abrutschen die Stange in den Fuß steckt.
Alles halb so schlimm, nur a bissl offen, aber man sollte es nicht nachmachen *GRINS*!

Dienstag, 3. Juli 2007

Puh!

3 Stunden Chinesisch - bin ich platt! Und das jetzt die nächsten Tage weiter so...

Nikolas on Tour

Frederiks Bruder geht auf Reisen. Heute ist er nach Tokyo geflogen, bleibt dort bis Donnerstag und fliegt dann weiter nach Hongkong. Wird bestimmt krass, zwei solche Großstädte in so kurzer Zeit. Samstag Nacht kommt er wieder.

Link zu meinen Fotos

Bitte um Rückmeldung, ob das funktioniert:
http://picasaweb.google.de/tinafixl

Montag, 2. Juli 2007

Nikolas ist platt und wir auch!

Unser Programm heute:
Tian Tan - Himmelsaltar / Temple of Heaven
Wangfujing Lu - Mc Donalds (Mittag: Kräfte tanken)
White Cloud Taoist Temple (der letzte vollständig betriebene daoistsische Tempel hier in Beijing, sehr tolles Flair, wenig los und ich denke, ein kleiner Geheimtipp)
Yuyangtan Park (Nordwesten von Peking; schön mit viel Wasser und Trauerweiden und romantisch und Urlaubsfeeling und...)
Milleniumsmonument (sehr imposant)
Sichuan: Essen fassen!
Video gucken
Fazit:
Mindestens 35° C, viele km abgelaufen und 20l Wasser ausgeschwitzt.
Außerdem haben wir super schöne Ecken entdeckt, die uns wieder mal gezeigt haben, dass Beijing echt ne hammertolle Stadt ist!
Ich werd mal, wenn ich viel Muße hab, noch ein paar Artikel zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten verfassen, damit Ihr daheim und sonst überall bissl was über Hintergründe usw. erfahrt.