Über mich
Gästebuch
Dienstag, 24. Juli 2007
Montag, 23. Juli 2007
Silver Fox Cave
Der Abstieg erfolgt über ich weiß nicht wie viele Stufen, die Temperatur sinkt mit jedem cm. An sich hat es dort sicher nicht mehr als 13°C. Dem entsprechend schlägt einem erst einmal der Dampf ins Gesicht, wie Nebel legt sich die Feuchtigkeit um einen.
Ohne Guide geht hier sowieso nichts. Die chinesische Führerin hat uns perfekt über alle möglichen Gebilde informiert, die lachenden Affen, Mao und ich weiß nicht wem alles ähnlich sehen "sollten". Leider nur auf Chinesisch, weshalb wir nicht wirklich viel verstanden haben, solche Wörter befinden sich noch nicht in meinem Wortschatz...Unter angekommen wurden wir dann in Blechschiffen durch die Quellflüsse transportiert. An der Decke waren Stahlseile befestigt, an denen der Schiffsführer unsre Blechschachtel entlang gezogen hat. Wäre alles sehr nett gewesen, wenn die nicht so geschrieen hätten. Wieso sollte man ihren Slang oder die Sprache überhaupt besser verstehen, wenn sie uns anschreiben? Sind wir taub oder was? Wie auch immer war die Klarheit des Wassers echt beeindruckend. Wenn man mit der Taschenlampe auf den Fels leuchtete, sah man in komplett gespiegelt auf der Wasseroberfläche erscheinen. Leuchtete man genau auf die Oberfläche, so dass der Lichtstrahl vom Wasserdurchbrochen wurde, verschwand die Spiegelung sofort!
Allerdings kroch beim Sitzen die Kälte in die Glieder, weshalb wir froh waren, also wir wieder Treppen steigen durften, die uns nach draußen bringen sollten. Als wir aus der Höhle nach etwa 2,5 Stunden ins Freie traten, kämpften wir mit der Wand aus Hitze. Von einer Sekunde auf die andere hatten wir etwa einen Temperaturunterschied von 20 °C oder mehr.
Schöner Ausflug jedenfalls. Die Fahrt zurück nach Peking führt über Dörfer, wie man sie sich nicht vostellen kann. Ganze Ortschaften, die nur aus Fabriken, Rohrsystemen und Schornsteigen bestanden. Auch mal interessant zu sehen.
Pekinmann - Schlechter Scherz
Auf den Spuren Marco Polos... - Lugou Qiao
Sonntag, 22. Juli 2007
Longqing Xia - Ein Schifffahrt, die ist lustig, eine Schifffahrt, die ist schön...
Huanghuacheng - Abseits der Piste
Abendteuer pur, aber alles ganz harmlos, also keine Sorge. Wir hätten sogar verfledderte Tickets haben können, also alles kein Problem :)
So im Nachhinein war es einfach ein super Ausflug, spannend, tolle Umgebung, fern ab von jeglicher Zivilisation, auch wenn wir das vorher nicht wussten.
Samstag, 21. Juli 2007
Start klar?!
Freitag, 20. Juli 2007
Grillen auf dem Balkon - wann kommt die Feuerwehr?
Donnerstag, 19. Juli 2007
WIeder einmal Sommerpalast
Traumhaft war's, wie immer!
Völlig erschöpft haben wir noch einen Getränke-Obst-Gemüse-Großeinkauf gestartet, bevor wir der Noodle Loft einen Besuch abgestattet haben.
Tolle Neuigkeiten!
"Hallo ihr zwei,seid Montag ca. 11.00 Uhr ist Phillip Schiller auf der Welt. Ganz imGegensatz zum Papa ist er recht zierlich, 48cm groß und ein Federgewicht von2400 Gramm. Zur Zeit muss er das Trinken noch üben. Angeblich hat er ganzlange schwarze Haare..."
Herzlichen Glückwunsch, bleibt uns da nur zu sagen!
Mittwoch, 18. Juli 2007
Und wir sind mitschuldig...
Auf der ganzen Welt ist Bier ein beliebtes Getränk – auch in China. Weil dort so viel getrunken wird, verknappt sich der Hopfen. Die Folge: Die Preise für die Zutat haben sich im letzten Jahr verdreifacht. Das treibt die Bierpreise kräftig nach oben.
Der wachsende Durst der Chinesen auf Bier treibt weltweit die Kosten für Hopfen in die Höhe. Die Preise für die Bierzutat hätten sich allein im vergangenen Jahr verdreifacht, erklärte der deutsche Branchenführer im Hopfenhandel, Joh.Barth & Sohn, in München bei der Vorlage seines internationalen Hopfenberichts.
Insgesamt sei die weltweite Bierproduktion im vergangenen Jahr um sechs Prozent auf 1,7 Milliarden Hektoliter gestiegen, sagte Geschäftsführer Stephan Barth. Das Wachstum gehe zur Hälfte auf China zurück, obwohl der Markt noch unterentwickelt sei: „Der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier lag dort 2006 bei 25 Litern pro Kopf, in Deutschland bei 116 Litern.“
Die in China steigende Kaufkraft lasse auch einen weiteren Anstieg der Nachfrage nach Bier und Hopfen erwarten. „Der Hopfen wird weltweit knapp“, betonte Barth. Für derzeit steigende Preise sorge auch, dass in der Vergangenheit in Deutschland als größtem Hopfenproduzenten der Welt zahlreiche Anbauflächen aufgegeben worden seien.
„Lange Jahre hat die Brauindustrie eher kurzfristig eingekauft, anstatt sich langfristig Hopfen über Vorverträge zu sichern“, erklärte Barth. Auf Grund der so entstandenen niedrigen Preise hätten viele Hopfenpflanzer lieber Stilllegungsprämien in Anspruch genommen. In den vergangenen zehn Jahren sei in Deutschland die Anbaufläche um mehr als 20 Prozent zurückgegangen. Inzwischen halte sie sich jedoch auf einem Niveau von 17.170 Hektar. „Offensichtlich haben die Brauereien die Zeichen der Zeit verstanden, denn in den Hauptanbaugebieten sind die Ernten von 2007 und 2008 bereits über Vorverträge verkauft“, sagte Barth. Es sei zu erwarten, dass der Bierverbrauch künftig nicht nur in Asien weiter steigen werde. Auch Afrika und Südamerika seien Wachstumsmärkte für Brauereien. In Deutschland sei der Bierkonsum 2006 anders als in den Vorjahren nicht gesunken, sondern konstant geblieben. Barth sagte, dass die Deutschen bei der Fußball-Weltmeisterschaft so viel Bier getrunken hätten, dass der erwartete Rückgang ausgeglichen worden sei. [...]
Dienstag, 17. Juli 2007
Get the party started...
Britta und Karl sind gelandet! Bald sind sie da...
Auf, auf, Karten spielen, Weinchen trinken und Kochsalami essen :)
Das wird bestimmt ne geile Zeit! Mal gucken, welche Ausflüge mir noch so einfallen...
Montag, 16. Juli 2007
Nikolas hat uns verlassen
Juliaaaaaaaaaaaaaaa??????????
Sonntag, 15. Juli 2007
Hallo an alle!
Nachtrag: Bericht zu Xi'an - Teil 2
Es gibt 3 Schächte zu besichten, von denen Grube 1 vollständig ausgegraben ist und die anderen beiden noch bearbeitet werden. Grube 3 ist die kleinste, in der nur die höheren Offiziere aufgestellt waren. Die Soldaten stehen in der Regel in 2er-Reihen in Gängen, die eine Holzkonstruktion als Dach hatten. Da diese natürlich auf Grund der Verottung in sich zusammen gefallen ist, kann man sich dadurch auch die Zerstörung der Soldaten erklären, nur wenige sind noch fast vollständig in Takt.
Alle Soldaten stehen mit dem Rücken zum Grab, Blick gegen Osten gerichten, von wo der damalige Feind anrücken würde. Der sollte beim Anblick der gewaltigen Armee abgeschreckt und von der Grabstätte ferngehalten werden.
Jeder Soldat hat ein individuelles Gesicht, damit man sie auch wirklich für "echt" hält. Eigentlich waren sie alle bunt bemalt, aber davon ist heute kaum mehr etwas zu sehen. Je nach unterschiedlichem Offiziersgrad tragen die Soldaten unterschiedliche Frisuren und Gewänder. An diesen kann man sie ganz gut unterscheiden.
Jeder hatte 2 Waffen mit in die Kammer bekommen, ursprünglich aus Bronze oder Eisen. Weil kaum mehr Waffen gefunden wurden - nur die Formung der Hände weißt darauf hin -, geht man davon aus, dass bereits vor dem Fund in den 1970er Jahren Grabräuber dort zugange waren und vielleicht noch zusätzliche Verwüstung verursacht haben.
Neben den 3 Gruben gibt es eine Exhibition Hall zu besichtigen, in der Texte und Fotos zum Fund, der Rekonstruktion und dem wieder Aufbau zu sehen sind. Außerdem sind dort einige teils wieder vollständig restaurierte Figuren ausgestellt.
Nach der knapp 4-stündigen Besichtigung (90 Yuan), sind wir mit einem etwas lebensmüden Taxifahrer quer durch die Prärie zurück in die Stadt gefahren. Wenn auch mit etwas mulmigen Bauchgefühl, was trotzdem eine super Sache, weil man wirklich mal was vom Landleben erahnen konnte. Schockierend, in welcher Armut die Menschen dort teilweise leben. Auch in Xi'an selbst wurden wir als westliche Menschen immer wieder zur Hauptattraktion.
Nach einem kurzen Abstecher in die relativ neue Shoppingmall, gings dann mit dem Bus zurück zum Flughafen.
Xi'an ist super, und wenn man die Zeit hat, lohnt es sich meiner Meinung nach durchaus, 2 Tage dort zu verbringen!
Nachtrag: Bericht zu Xian - Tag 1
Immer diese Mauer
Morgens um 8 Uhr starteten wir zur Mauer, genauer Mutianyu.
Truppe: Sherry, Sabine, Mark, Kathrin, Nikolas, Frederik und ich.